Newsletter 05/2018 (5)

von Friederike Schulze

Ehrenamtspauschale nach oben


Die Ehrenamtspauschale ist ein persönlicher Steuerfreibetrag in Höhe von 720 €/Jahr. Dieser kann allen nebenberuflich ehrenamtlich Tätigen in Einrichtungen zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke nach § 5 Abs.1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes (also in gemeinnützigen Vereinen, Personenvereinigungen, Stiftungen) zugutekommen.

Den Freibetrag von 720 € kann steuerfrei erhalten, wer auch tatsächlich einen Anspruch darauf hat. Man kann also nicht einfach 720 € von der Steuer abziehen mit der Begründung: „Ich arbeite ja ehrenamtlich.“ Man kann aber bis zu 720 € im Jahr zusätzlich steuerfrei einstreichen! Das ist eine wichtige Unterscheidung.

Tipps zur Ausbildung mit der OloV-Strategie nach oben


Die Broschüre „Schule beendet, wie geht es weiter?“ vom Hochtaunuskreis gibt Hilfestellungen in dem Übergang von der Schule in den Beruf. Diese Broschüre ist Teil der der OloV-Strategie, einer Vereinbarung, die jungen Menschen helfen will, besser in den Beruf zu kommen.

Die Abkürzung OloV steht für die “Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-und Beruf“. OloV ist eine hessenweite Strategie, die lokal, also auch im Hochtaunuskreis, von vielen ortsansässigen Einrichtungen und Organisationen, umgesetzt wird. An jeder Schule gibt es einen OloV-Koordinator, der die schulischen Angebote zum Berufseinstieg prüft und für die Einhaltung allgemeinverbindlicher Standards sorgt. OloV will helfen, dass möglichst viele Ausbildungs- und Praktikumsplätze zur Verfügung stehen und diese Angebote auch festgelegten Mindestanforderungen genügen. Durch die gute Zusammenarbeit sollen junge Menschen schneller in Ausbildung oder Arbeit vermittelt werden können.

OloV sieht vor, die vielen Angebote für junge Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf transparenter zu machen.

Schulen, Ausbildungsbetriebe, Bildungsträger, Berufsberatung, Job-Center oder Beratungsstellen bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten. Da den Überblick zu behalten, manchmal schwer. OloV will helfen, dass auch diejenigen Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung finden, die nur geringe Startchancen haben, zum Beispiel junge Flüchtlinge. Das OloV Netzwerk legt besondere Aufmerksamkeit auf die große Anzahl an Schülern und Schülerinnen mit Sprachförderbedarf, um auch für diese Zielgruppe einen guten Zugang zu beruflicher Ausbildung zu sichern.

Die Attraktivität der dualen Ausbildung soll besser herausgestellt werden. Die OloV-Partner möchten den Jugendlichen und deren Eltern die Gleichwertigkeit von beruflichen und akademischen Bildungsabschlüssen vermitteln. Dabei wird angestrebt, die Ausbildungsquote zu erhöhen und den Fachkräftebedarf in der Region zu unterstützen. Aber auch die Gymnasien werden in die OloV-Strategie einbezogen. Das Projekt unterstützt gute betriebliche Praktika im Kreis und will so die Attraktivität einer dualen Ausbildung erfahrbar machen.

OloV baut auf vorhandenen Strukturen, Ansätze und Initiativen und orientiert sich am Bedarf vor Ort. Im Hochtaunuskreis arbeiten für OloV: Das Jugendamt, das Staatliche Schulamt, die Agentur für Arbeit, das Job-Center des Hochtaunuskreises, die IHK, die Handwerkskammer, „Hessenmetall“ - der Verband hessischer Metall- und Elektrobetriebe und die Stadt Bad Homburg.

Gefördert wird OloV mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, des Hessischen Kultusministeriums und des Sozialfonds der EU.

Verrückt? Na und! nach oben


Ein Präventionsprojekt zur Stärkung der seelischen Gesundheit für Schüler, Auszubildende, Freiwilligendienste und Konfirmanden im Alter von 14 - 25 Jahren. Psychische Erkrankungen beginnen oft im Jugendalter. Umso wichtiger sind deshalb wirkungsvolle Prävention und Gesundheitsförderung.

Das Leben kann himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt sein.

Kein Lebensalter ist so anfällig für Probleme, die die eigenen Lösungsmöglichkeiten übersteigen wie die Jugendzeit! Seelische Krankheiten, Süchte, selbstschädigendes Verhalten beginnen in keiner Lebensphase so häufig wie in der Pubertät. Genau hier setzt Perspektiven e.V. mit dem Präventionsprojekt "Verrückt? Na und!" an, welches im Hochtaunuskreis unter der Schirmherrschaft des Landrats Ulrich Krebs steht. In Hessen hält Sozialminister Stefan Grüttner die Schirmherrschaft inne. Z.B. in Schulen machen wir das vermeintlich schwierige Thema seelische Gesundheit besprechbar und zeigen einfache und wirksame Wege, wie man auftretende Krisen meistern und seelische Gesundheit stärken kann. Seelische Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung um Schule und Ausbildung gut zu schaffen.

Ergänzend zum Präventionsprojekt bietet Perspektiven e.V. eine Wanderausstellung an. Diese richtet sich an junge Menschen, Lehrer und pädagogische Fachkräfte, Eltern sowie alle Interessierten. Auf fünf Ausstellungstafeln sprechen junge Betroffene über ihre Sorgen und darüber, was ihnen geholfen hat, dass sie sich heute wieder besser fühlen. Die Themenschwerpunkte der Tafeln sind: Mobbing in der Schule, Alkohol: Filmriss, ... zu Tode betrübt: Depression, Kein Land in Sicht: Suizid, Sprechende Wunden - sich selbst verletzen. Die Ausstellung ist am liebsten auf Wanderschaft und kann über die Projektkoordination angemietet werden. Näheres unter: http://perspektivenev.de/index.php.

Jugend gegen Extremismus nach oben


Ihr habt das Gefühl, viele junge Menschen in eurer Umgebung sind verunsichert – durch das Erstarken radikaler Kräfte oder extremistischer Strömungen in euren Schulen und Vereinen? Ihr erlebt, dass immer mehr Jugendliche on- oder offline Opfer von Hassrede sind? Dann werdet aktiv und engagiert euch mit einem eigenen Projekt für eine demokratische und offene Gesellschaft!

Ihr habt eine Idee? Dann müsst ihr nur noch diese Punkte erfüllen: • Ihr seid eine gemeinnützige Jugendgruppe, z.B. Verein, Jugendhaus, Schulklasse oder religiöse Organisation.
Ihr seid zwischen 16 und 23 Jahren alt • Ihr hattet die Idee und setzt das Projekt auch selbst um. Ihr habt die Möglichkeit euer Projekt multimedial aufzubereiten und on- oder offline zu präsentieren (z.B. YouTube Kanal, Homepage, soziale Netzwerke, Schülerzeitung).  Das Ganze geht mindestens drei Monate inkl. eurer Vorbereitung. Euer Projekt kostet maximal 10.000 €

Dann könnt ihr uns ab sofort, laufend bis spätestens 01.11.2018, eine E-Mail schreiben und uns eure Idee vorstellen!

Mehr erfahrt ihr unter: www.bosch-stiftung.de/jugendgegenextremismus.

Termine nach oben


Ich verstehe die Welt nicht mehr – Politikvermittlung in der pädagogischen Praxis: 26. April von 10 bis 17 Uhr, evangelische Akademie Frankfurt. Näheres unter: http://www.evangelische-akademie.de/kalender/ich-verstehe-die-welt-nicht-mehr/.

Tanz in den Mai der Taunus-Pfadfinder am 30. April ab 20 Uhr, Dornholzhäuser Straße 14, 61350 Bad Homburg (auf der Gemeindewiese). Näheres unter: http://www.pfadfinder-bad-homburg.de/.

Berufswahlmesse 4. und 5. Mai Messe Frankfurt / Halle 1.2 (Eingang City) Freitag 9-14 Uhr; Samstag 9-16 Uhr; Eintritt: frei. Näheres unter: https://www.einstieg.com/.

Geocaching rund ums Jugendbildungswerk Usingen am 5. Mai von 11 bis 15 Uhr, Bahnhofstraße 32, 61250 Usingen. Für Jugendliche im Alter von 1 – 15 Jahren. Näheres unter www.jugendbildungswerk-htk.de.

Alle Termine des Jugendbildungswerks Hochtaunus in Usingen unter https://www.jugendbildungswerk-htk.de/

Termine des evangelischen Jugendwerks für 2018 unter www.ejw.de

Fortbildungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen, Kindergärten, Schulen und der Jugendarbeit des Landessportbund Hessen e.V. unter www.sportjugend-hessen.de

Ferienangebote 2018 für Kinder und Jugendliche aus dem Hochtaunuskreis unter http://www.hochtaunuskreis.de/Arbeit+und+Soziales/Kinder_+Jugendliche+und+Eltern/Ferienfreizeiten/_/Brosch%C3%BCre%202018%20Internet.pdf.

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